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Wasengottesdienst im Biergarten von Linda Ade

Die Freude war Wasenpfarrer Johannes Bräuchle wahrlich anzusehen, als er nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause seine Gemeinde endlich wieder beim ökumenischen Wasengottesdienst begrüßen konnte.

„Endlich wieder Schaustellergottesdienst, endlich wieder Wasen“, waren seine Worte. Und voll war er, der gemütliche Biergarten von Linda Ade.

Nach einem gemeinsamen Gebet ging es musikalisch mit dem Volkslied „Nun will der Lenz uns grüßen“ weiter. Für den richtigen Schwung sorgte die Blasmusik-Truppe „Spätlese“, die vor nicht einmal einem halben Jahr gegründet wurde und die Bräuchle selbst tatkräftig mit seiner Posaune unterstützte. Nach dem gemeinsamen Singen folgte ein Auftritt der Wasenkinder mit einer Geschichte zum Thema Frieden. Die Geschichte wurde anschaulich anhand eines Nachbarschaftsstreits um einen Apfelbaum geschildert. Dies bezog Pfarrer Bräuchle auch direkt auf seine „Schaustellerfamilie“, denen es auf dem Platz oft ähnlich geht. Fazit der Geschichte: Ob die Weltgemeinschaft, die Mitglieder einer Familie oder die Wasengemeinde – für den Frieden muss jeder arbeiten.

„Jesus war ausgepowert wie manch ein Schausteller nach einem langen Tag“, erzählt Bräuchle in seiner Ansprache, in der es um die schwere Zeit ging, die die Schausteller in den vergangenen beiden Jahren durchmachen mussten.  „Aber wenn man nur auf das schaut, was einen runterzieht, ist das eine Katastrophe“, so Bräuchle in Bezug auf die Lockdowns. Er munterte die Zuhörer auf, immer wieder die Blickrichtung zu wechseln und besonders in schweren Zeiten Ausschau nach einer helfenden Hand zu halten. Auch wenn das Thema ernst war, sorgten sein Vergleich des Sees Genezareth mit dem Bodensee und seine Vorliebe für den „Hangover“ für viele Lacher. Zum Schluss sprach Pfarrer Bräuchle den Segen aus und wünschte seinen Zuhörern ein schönes Fest mit guten Umsätzen.

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