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Von frechen Spatzen und einem persönlichen Rekord

Das mit dem Fassanstich ist ja immer so eine Sache. Gerade Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll ist dafür bekannt, dass es durchaus mal länger dauern kann, bis das Bier fließt. Doch ganz anders in diesem Jahr: Nach drei kraftvollen Hieben war es soweit und das 78. Stuttgarter Frühlingsfest war offiziell eröffnet. Das bedeutete einen persönlichen Rekord. Was umso erstaunlicher zu sein scheint, wenn man bedenkt, dass der Wasen-Bürgermeister auch schon einmal 23 Schläge benötigte.

Zuvor hatte er einmal mehr angekündigt, dass der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart während des Frühlingsfestes so viele Tore schießen würden, wie er Schläge brauche. Ein schlechtes Zeichen also für die Roten aus Bad Cannstatt? Nicht doch – das relativierte der treue Anhänger sogleich. Denn schließlich seien drei 1:0-Siege auch sehr gut.

Frech war dagegen nur das Auftaktstück. Mit dem Titel „Freche Spatzen“ begrüßte die Spundlochmusig zu Beginn die rund 3.000 Besucher im Festzelt „Zum Wasenwirt“ auf dem Cannstatter Wasen. Darunter befand sich viel lokale Politprominenz wie die Stuttgarter Bundestagsabgeordneten Karin Maag und Stefan Kaufmann von der CDU sowie die Landtagsabgeordneten Muhterem Aras, Grüne, und Peter Hofelich, SPD.

Bis zum 8. Mai 2016 wird auf dem Wasen gefeiert. Knapp 250 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute sorgen auf Europas größtem Frühlingsfest für fröhliche Stimmung. Nicht fehlen dürfen dabei die sehr beliebten Familientage immer mittwochs, die Fuchsfahrt der Heißluftballone am 23. April sowie das Abschlussfeuerwerk.

Foto: Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll beim Fassanstich (Thomas Niedermüller / niedermueller.de)

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