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Ruhepol im Rummeltreiben

Er ist eine gute Tradition und lockte auch beim diesjährigen Frühlingsfest wieder mehr als 50 Besucher in die Almhütte – der ökumenische Wasengottesdienst. Wenn Pfarrer Johannes Bräuchle mit seiner Predigt beginnt, dann glaubt man kaum, dass nur Stunden später die Menschen am gleichen Ort feiern und ihren Spaß haben. Doch genau das macht den Gottesdienst aus. Er ist Ruhepol im oftmals hektischen Rummeltreiben.

„Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?“ – rund um dieses Zitat aus Hiob 34:1 gestaltete der Wasen-Pfarrer seine diesjährige Predigt. Lebhaft angereichert mit eigenen Erfahrungsberichten einer kürzlich von ihm erlebten Safari rund um den Kilimandscharo, in der er bei so mancher abenteuerlichen Tour auf den Zuspruch Gottes hoffte. „Festes Gottvertrauen schenkt Gelassenheit“, so Johannes Bräuchle.

Eine Gabe, die die Schausteller und Marktkaufleute gerade bei diesem, vom Wetter wenig begünstigten, Frühlingsfest benötigen würden. „Denn Gott sieht deine Wege und zählt alle deine Schritte – weil du es ihm wert bist.“ Und so versuchten alle, zum Ende des Gottesdienstes den Frühling und das schöne Wetter herbei zu singen. „Schließlich sei das Frühlingsfest ein Genuss, der unserer Stadt von vielen Beteiligten in vielen Arbeitsstunden bereitet wird und das soll sich auch lohnen“, bekräftigte der Pfarrer.

Foto: Die Besucher lauschen den Worten von Pfarrer Bräuchle beim Wasengottesdienst in der Almhütte.

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