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Humorvolle Predigt von Christoph Sonntag

Zehn sonnige und arbeitsreiche Tage lagen beim diesjährigen Frühlingsfest hinter den Schaustellern als Pfarrer Johannes Bräuchle sie zum Gottesdienst begrüßte. Dieser ist bei den Wasenfesten guter Brauch und bietet die Gelegenheit, im stressigen Alltag einmal Inne zu halten. Gerade zu Beginn der Saison warten viele Unsicherheiten auf Fahrgeschäfts- wie Imbissbetreiber und sie finden Kraft im gemeinsamen Gebet.

Dass es bei der Predigt durchaus humorvoll zu gehen darf, bewies Johannes Bräuchle bereits des Öfteren. Dieses Mal hatte der Schaustellerpfarrer eigens dafür einen besonderen Gast. Getreu dem Motto „Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele“ begrüßte er Christoph Sonntag im Festzelt „Zum Wasenwirt“. 

Der schwäbische Kabarettist gab sich nicht nur als großer Fan des Wasens zu erkennen, sondern er trat als wahrer Seelsorger für die Belange der Schausteller auf. „Lasst euch nicht entmutigen, trotz aller Regelungen. Das Kinderlachen entschädigt euch“, rief er ihnen zu. Als seinem Bekunden nach „gläubiger Protestant“ kam er nicht umhin, seine Predigt mit den Worten Martin Luthers zu beenden. „Wenn Gott keinen Humor hat, möchte ich nicht in den Himmel kommen.“

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